Taminaschlucht: Nass bist du ja eh schon

Als echter Bergfreak kann man derzeit schon mal eine Depression kriegen. Alles viel zu nass zum Wandern in der Höhe. Aber davon lassen wir uns nicht unterkriegen und begeben uns sozusagen vom Regen in die Traufe – auf einem Spaziergang zur Taminaschlucht in Bad Ragaz. Dort tosen und toben die Wassermassen ohne Unterlass durch den Fels. Eine besondere Wohltat: Wenn dir schon fast die Hände abfrieren, wird es im Stollen plötzlich subtropisch warm (Achtung: Kameralinse läuft an!). Der Grund: das 36,5 Grad heisse Thermalwasser. In diesem haben die Menschen schon im 16. Jahrhundert heilende Bäder genommen und weil ihre Ärzte dachten, das hilft, mussten sie teils mehrere Tage im Wasser bleiben! Uäh!

In der Schlucht selbst (Eintritt CHF 5) und im Alten Bad Pfäfers gleich daneben kann man sich ein bisschen über die Geschichte informieren. Und danach lässt sich unten in Bad Ragaz noch ein Wellnessnachmittag in der Tamina Therme verbringen. Und schon war der Regentag ein schöner Tag.

Infos: www.altes-bad-pfaefers.ch

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Auf dem Dach der Innerschweiz

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Rund um den Vierwaldstättersee locken viele Gipfel mit einer fantastischen Aussicht. Doch kaum einer der mit einfacher Wanderausrüstung Begehbaren bietet das, was dem Besteiger des Rophaien zuteil wird. Wer sich hinauf begibt, dem liegt nahezu die gesamte Innerschweiz zu Füssen. Als wäre der seltene Komplettanblick des  Vierwaldstättersees nicht schon königlich genug, ragen ringsherum majestätische Grössen wie Urirotstock, Ober- und Niederbauen, Rigi und Pilatus,  Fronalpstock, Stoos, Chlingenstock und Mythen gut sichtbar in den Himmel. Der Blick reicht bis Luzern, zum Sempacher, Zuger und bei guter Sicht gar bis zum Bodensee.

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Sanftes Einwandern
Die Tour beginnt mit einer zügigen Fahrt in der kleinen aber umso steileren Luftseilbahn, die ihre maximal 14 Insassen in neun Minuten von Flüelen auf 450m zur Bergstation Eggberge auf 1500m bringt. In gut eineinhalb Stunden geht es von dort ohne grössere Steigungen und ganz gemütlich über den Hüttenboden zum Franzen. Gerade im Herbst gibt das Farbenspiel von bunten Blättern, Gräsern und Beeren auf der einen und dem stahlblauen See auf der anderen Seite soviel Energie, dass man geradezu tatendurstig  dem kommenden Anstieg entgegengeht.

Steiler Aufstieg Richtung Glück
IMG_1911Der verlangt selbst trainierten Wanderern in den nächsten knapp zwei Stunden so einiges ab. Gut 500 Höhenmeter sind es bis zum Gipfelkreuz, das schon seit Beginn der Tour vielversprechend in der Ferne glänzt. Ein Glück, ist das stetig sich ausdehnende Panorama immer wieder Grund für eine Verschnaufpause. Doch wer ahnt, was oben auf ihn wartet, der will eigentlich so schnell wie möglich ans Ziel. Und wer oben ist, kann kaum begreifen, dass er zuvor noch niemals vom Rophaien gehört hat. Dieser Gipfel hätte durchaus einen klingenden Beinamen wie „Dach der Innerschweiz“ oder etwas aus dieser Kategorie verdient. Doch da weder eine Seilbahn hier herauf führt, noch irgendwo ein Beizli Erfrischung verspricht, bleibt dieser majestätische Berg ein Geheimtipp. Die wenigen, meist einheimischen Wanderer geniessen in aller Ruhe das selbst erarbeitete Hochgefühl und vertrauen ihre Glücksgefühle dem Gipfelbuch an.

Über den Dingen schweben
Auf dem langen Weg hinab verebbt das Hochgefühl noch lange nicht. Auf dem schmalen, teils etwas ausgesetzten Pfad durch die graugrüne Felslandschaft ist es, als schwebe man über den Dingen. Die Weite der sanft bewachsenen Bergketten lässt vergessen, dass noch gute drei Stunden Rückweg bis zur Bergstation Eggberge vor einem liegen. Ganz verlieren sollte man sich jedoch nicht in den eindrücklichen Landschaftsbildern, denn wer zu früh vom weiss-blau-weissen Bergweg auf den weiss-rot-weissen Wanderweg hinabsteigt, gelangt zu tief und muss eine halbe Stunde zusätzlichen Wiederaufstieg in Kauf nehmen. Und so fantastisch die Tour auch ist, nach rund sieben Stunden ist das grösste Glücksgefühl plötzlich nicht mehr das Gehen, sondern der letzte Schritt zur Seilbahn, die in wiederum neun Minuten die 1050 Höhenmeter talwärts überwindet.

Rophaien

Gratweg Rophaien-Diepen

Route: Eggberge (1500m), Hüttenboden, Franzen, Rophaien (2078m), Diepen, Fleschsee, Eggberge (in dieser Richtung steiler Anstieg, gemächlicher Abstieg. Wer lieber gemächlich an- und steil absteigt, kann die Tour auch andersherum machen).
Schwierigkeit: Weiss-blau-weiss. Karte: Kompass, „Vierwaldstättersee Luzern“, 1:50’000.
Parkmöglichkeit: Parkplatz Talstation Eggberge, Flüelen.

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Herbstwandern im Prättigau: Farbentour aufs Chrüz

Sie gilt als eine der schönsten Touren im Prättigau. Trotzdem ist man auch an einem sonnigen Herbsttag über weite Strecken ganz allein unterwegs: Die Aussichtswanderung von St. Antönien übers Chrüz nach Küblis.

Start am Ortsrand von St. Antönien.

Start am Ortsrand von St. Antönien.

Die Vorfreude auf ein einmaliges Naturerlebnis macht sich bereits auf der Anfahrt von Küblis nach St. Antönien (1420m) breit. Wenn man das winzige Stichsträsschen gefunden hat, geht es Serpentine für Serpentine hinauf in die Bündner Bergdörfchen-Einsamkeit. Die satten Farben der Alpwiesen, der liebevoll blumenbepflanzten Bergbauernhäuser und der bewaldeten Berghänge machen Lust auf den baldigen Start. Der liegt am Parkplatz über dem hübschen Kirchlein im malerischen Ortskern von St. Antönien.

Moorige Hochebene mit Gehhilfe.

Moorige Hochebene mit „Gehhilfe“.

Grün und Gold
Nach einem gemütlichen Einstiegskilometer auf der fast unbefahrenen Dorfstrasse hinaus aus dem Ort geht es hinein in den lichten Wald, wo schmale Pfade über Wurzeln und kleine Wasserläufe fast unbemerkt die ersten Höhenmeter einbringen. Nach dem sanften, ca. halbstündigen Anstieg findet man sich plötzlich auf einer gräserbestandenen Hochebene wieder, die in leuchtendem Gold dem Herbst alle Ehre macht. Stehenbleiben, Atem holen und geniessen! Vor allem nach mehreren Regentagen ist der Untergrund hier moorähnlich, aber dank einfach angelegter Holzstege sehr gut begehbar. Immer wieder geben die Baumlücken am Rande der Ebene herrliche Aussichten auf die österreichischen Grenzgipfel frei.

Steil aber ungefährlich
Jetzt beginnt der steile Teil der Tour. Von der schlichten Alp Valpun (1882m) hinauf zum Chlei Chrüz (2103m) sind vor allem die Blicke zurück Motivation zum Weitergehen. Die Hänge an sich sind karg und der Weg ist recht schwer auszumachen. Querfeldein zu gehen ist aber auch kein Problem. Gefahrenstellen gibt es keine.

Auf dem Chrüz

Zauberhafte Rundumsicht vom Chrüz.

Wer auf dem Chlei Chrüz bereits Lust zum Rasten hat, ist gut beraten, denn hier ist es einsam und die Aussicht auf das bisher Geschaffte ist herrlich. Das eigentliche Chrüz, die sogenannte „Rigi des Prättigaus“ (2196m), ist aufgrund der fantastischen Rundumsicht und der anderen Routen, die auch auf einfacherem Wege hier hinaufführen, verhältnismässig gut besucht. Erstaunlich eigentlich, denn es gibt weit und breit keine einzige Einkehrmöglichkeit.

Variante ohne ÖV
Etwas knifflig ist der Abstieg auf dem Südrücken des Chrüz, auf dem (vor allem bei Nässe) Stöcke recht hilfreich sind. Der enge, steinige und steile Pfad geht aber nach einer knappen halbe Stunde wieder über in breite Wiesen und Wanderwege Richtung Bova und Pany (Einkehrmöglichkeit). Hier kann man sich entscheiden, ob man nach Küblis absteigt und mit dem PTT-Bus zum Ausgangspunkt zurückfährt, oder nochmal eine Stunde Gehzeit investiert und nach St. Antönien zurückläuft. Diese Variante ist durchaus empfehlenswert, denn sie erspart nicht nur das Warten auf den Bus, sondern bietet auch nochmals ein wunderbares Panorama und ist dank teils asphaltiertem Wanderweg sehr bequem. Und wer am Nachmittag nach St. Antönien zurückkehrt, wird wieder  in einen Farbenrausch geraten. Denn im Licht der tiefstehenden Herbstsonne sieht alles noch schöner und satter aus als am Vormittag.

St. Antönien

Malerische Aussichten auf St. Antönien im Prättigau.

Infos
Dauer: ca. 6 Stunden
Lesetipp: Rother Wanderführer: Davos-Prättigau. 3. Auflage 2009. Tour 11: „Von St. Antönien nach Küblis“. Eine Karte braucht man nicht unbedingt.
Internet: www.praettigau.info. Die Website von St. Antönien Tourismus www.st-antoenien.ch gibt nicht viel her.

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Steiler Aufstieg mit Belohnung: Der „Treppenweg“ von Seelisberg nach Niederbauen

Blick vom Niederbauen-Chulm auf den Vierwaldstättersee

Blick vom Niederbauen-Chulm auf den Vierwaldstättersee. (Foto: SG)

Unglaubliche Ausblicke auf den Vierwaldstättersee bieten sich zwar von mehreren Berggipfeln der Innerschweiz. Doch auf dieser Tour halten selbst Kenner mehrmals den Atem an.  Der steile Aufstieg von Seelisberg (UR, 839m) über die wunderschöne Alp Weid (hier unbedingt Kraft tanken für den Aufstieg!) bis auf den Niederbauen-Chulm (1923m) ist in mehrfacher Hinsicht lohnenswert.

Wald, Wiesen und ein Felstunnel
Abwechslungsreich geht es zunächst durch kühlen Wald, vorbei an sattgrünen Grashängen, durch die steilen Fluen der Ostseite hinauf zum Gipfel, der von unten recht imposant und respekteinflössend erscheint. Treppen, Drahtseile, wenige Eisentritte und 2 Leitern (eine geht sogar durch einen erfrischend schattigen Felstunnel) sorgen vor allem auf dem letzten Wegstück für sanften Kletterspass und lenken vom schweisstreibenden Tun ab. Ein seltenes Fotomotiv sind die wilden aber wenig scheuen Steinböcke, die hier häufig anzutreffen sind.

Märchenhafte Innerschweiz
Nach knapp 3 Stunden oben angekommen ist die Genugtuung für das Geleistete fast grenzenlos. Nahezu der gesamte Vierwaldstättersee mit all seinen „Fjorden“, Urner See, in der Ferne Sempacher See, Mythen, Rigi, Pilatus und alles, was die Innerschweiz sonst noch so zu bieten hat, liegen einem zu Füssen. Der Chulm selbst ist märchenhaft eingebettet in eine weite, von grün bewachsenen Felswänden umstandene Hochebene, die als Picknickplatz kaum zu schlagen ist.

Zum Glück: Nitzi fahrt es Göndeli
Hinunter geht es zur Bergstation Niederbauen (1570m) mit rund einstündigem Vierwaldstättersee-Dauerpanorama. Dort entscheidet man sich am besten für eine kühle Erfrischung im Gasthaus und dann eine Gondelfahrt hinunter nach Emmetten. Denn der restliche Abstieg ist vor allem steil und bietet keine neuen Höhepunkte mehr.

Infos
Wanderzeit Seelisberg – Niederbauen-Chulm – Bergstation Niederbauen: rund 3.45 Std.
Rückfahrt nach Seelisberg: rund 1/4 Stunde mit dem Postauto (1 Mal / Std.)
Wanderführer: Ulrich Tubbesing: Vierwaldstätter See. Rother Wanderführer. Tour 11. Kategorie: schwarz. Karte: Kompass. Vierwaldstättersee – Luzern. Wanderkarte Nr. 116.
AlternativeTour für „Bequeme“: Von Emmetten bzw. der Bergstation Niederbauen über die sanften Grashänge der Südwestseite auf den Chulm (dann ist der Belohnungseffekt aber nicht so stark). Mehr auf der Website Niederbauen

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Kreativ gekocht: Fischgenuss aus dem Zürisee

Gaststube Sonne Stäfa

Urig-edle Gaststube Sonne Stäfa.

Pfiffige Rezepte, die wirklich überraschen, feinste Produkte aus der direkten Nachbarschaft, super lockerer Service, stimmungsvolle Atmosphäre und das alles noch zu einem für Zürcher Verhältnisse fast unfassbar fairen Preis-Leistungsverhältnis: Die Sonne in Stäfa ist die erfreulichste Genuss-Entdeckung rechts des Zürisees.

Auf den Tisch kommt zum Beispiel fangfrischer Fisch direkt aus dem wenige Meter entfernten Zürisee, auf den man vom romantischen Balkon aus den besten Blick geniessen kann. Der spürbar weit gereiste Küchenchef und Gastgeber Cäsar Meyer begeistert mit kreativen Leckereien, für die  Tafelgesellschaft zum Goldenen Fisch nicht umsonst mit ihrem Siegel ausgezeichnet hat.

Menüvorschlag vom Feinsten
Meine aktuelle Hauptgang-Empfehlung: Gebratene Flechenfilets im Kokosmantel mit einer erfrischenden Mangosalsa auf Süsskartoffel-Inger-Püree dazu Bok Choy. Fantastisch. Die sehr grosszügige grosse Portion kostet 36 CHF (kleine Portion: 31 CHF). Zur Vorspeise dürfte es zum Beispiel sein: Roh marinierter Gelbflossen-Thuna (ok, nicht aus dem Zürisee) mit Mango-Avocado-Salat und Wasabi-Aioli. Nicht nur ein Gaumenschmaus, sondern auch eine Augenweide.

Ein 4-Gang-Fischmenü gibt es derzeit für faire 79 CHF. Wer die perfekt passenden Weinempfehlungen dazu geniessen möchte, muss 105 CHF anlegen.

Fazit: Für diesen Preis habe ich in der Schweiz noch selten so gut gegessen. P.S. Die Einschränkung „für diesen Preis“ könnte man auch getrost streichen.

Übrigens hat jetzt auch der Gault Millau die Sonne Stäfa entdeckt. 2013 gab es eine Haube (14 Punkte). Glückwunsch!!!

Am besten gleich anrufen +41 (0)43 477 10 10.

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Wandern: Königstour im Berner Oberland

Eiger, Mönch und Jungfrau vom Panoramaweg Schynige Platte

Unbestritten: Das Berner Oberland ist die Königsregion für Gipfelwanderer. Nicht umsonst steht hier die Wiege des Alpentourismus. Nicht umsonst gehören Interlaken, Lauterbrunnen, Grindelwald und Co. zu den Top-of-Europe-Destinationen, von denen vor allem Amerikaner, Inder und Koreaner angezogen werden. Im Hotel und im Restaurant wird man deshalb zuerst auf Englisch angesprochen. Aber das sollte einen keinesfalls davon abhalten, diese unglaubliche Region für sich zu entdecken. Denn während die Touristen aus aller Welt per Bahn das Jungfraujoch erobern oder gezielt den nächsten Uhrenladen ansteuern, hat man auf den schönsten Gipfeltouren viel Platz, um der Natur und der Wanderlust zu frönen.

Fantastisch: Route mit Dauerpanorama
Unbedingt empfehlenswert ist die Route Schynige Platte – Faulhorn – First (ca. 6 Stunden reine Gehzeit). Start: Wilderswil (Parkplatz am Bahnhof). Mit der Bahn eine Stunde steil bergauf zur Schynigen Platte. Am besten nimmt man die Bahn morgens um 8.05 Uhr. Dann ist man tatsächlich noch unter sich. Oben angekommen startet eine der schönsten Gipfeltouren des Landes. Tipp: Unbedingt den etwas längeren Panoramaweg statt der Standardroute wählen. Stundenlang darf man dann das ewig schneebedeckte 4000er-Panorama mit Eiger, Möch und Jungfraumassiv geniessen. Und wenn man sich sattgesehen hat, öffen sich auf der anderen Seite fantastische Blicke auf den stahlblauen Thuner- und der milchgrünen Brienzer See. Am tollsten ist die Rundumsicht vom 2069 Meter hohen Oberberghorn gleich im ersten Viertel der Tour. Ein abwechslungsreicher Gratweg mit üppig bunten Blumenwiesen, dann wieder Geröll, kleinen Ups and Downs führt – begleitet vom Pfeifen der Murmelis – weiter bis zum Faulhorn.

Die Tuba auf dem Panoramaweg.

Die Tuba auf dem Panoramaweg.

Der Weg ist nicht  schwierig aber lang und bei Sommersonne doch recht kräftezehrend. Zum Glück spenden die hohen Felswände zwischendurch immer wieder Schatten. Achtung: Hier oben kann es dann recht schnell kühl werden (auch im Sommer Jacke nicht vergessen). Zwischendrin gibt es für die Rast nur das sehr einfache aber schöne Männdlenen Berghaus (kein fliessendes Wasser und kein Schatten) oder das Faulhorn (2680m), das man aber nicht mehr unbedingt erklimmen muss. Ca. 20 Minuten lassen sich dadurch sparen. Denn das Schönste hat man jetzt ohnehin schon gesehen.

Am malerischen Bachalpsee.

Am malerischen Bachalpsee.

Erholen und geniessen am Bachsee
Nächstes Highlight ist der Bachsee, in dem sich bei Windstille die weissen Gipfel des Hochgebirges spiegeln (zum Beispiel das eindrückliche Schreckhorn). Der Bachsee (oder auch Bachalpsee) ist eines der meistfotografierten Tourismus-Sujets der Schweiz (siehe Flickr). Hier ist allerdings recht viel Ausflugsbetrieb, denn die Firstbahn ist nah, und da lässt es sich gemütlich die kurze Strecke zum See herüberwandern. Schön ist es hier trotzdem. Und erfrischend!

Schlusspunkt der Wanderung ist die grosse, moderne und perfekt ausgestattete Firsthütte. Hier lassen sich die Eindrücke der letzten Stunden bei einem kühlen Getränk auf der riesigen Aussichtsterrasse genüsslich verarbeiten. Mit der Gondel geht es dann gemächlich hinunter nach Grindelwald und von dort mit der Bahn zurück nach Wilderswil.

Infos
Alle Bahnfahrten (mit Halbtax): 34 CHF. Lesetipp: Rother Wanderführer: Berner Oberland Ost. Karte: Kompass Wanderkarte Nr. 84: Jungfrau-Region.

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Salut Schweiz-Liebhaber!

Wer in der Schweiz auf Natur- und Genusstour geht, der erlebt so viel Wunderbares, dass es ein Frevel wäre, das alles für sich zu behalten. Oder? Jedes Mal, wenn mich wieder etwas besonders beeindruckt hat, teile ich es deshalb hier mit allen, die die Schweiz ebenso sehr lieben wie ich. Hier findest Du ab sofort: Ideen für sportliche Wanderungen, Klettertipps für Einsteiger und die schönsten Gourmet-Erlebnisse zwischen Haubenküche und Bergbeizli. Sicher ist auch mal der ein oder andere Literatur- oder Linktipp dabei. Denn welche Wanderführer und Gourmetportale wirklich taugen, weiss man erst, wenn man viele Kapitel selbst getestet hat.

Los geht’s!

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